Archiv für den Autor: Amado Vera

Betet ohne Unterlaß

Warum muss ich immer beten?

Gott weiß doch was ich brauche und er will mir doch alles schenken.

Ich denke Gebet ist so ein Begriff, den wir falsch verknüpft haben.

Gebet wird oft übersetzt als „Reden mit Gott“
Praktisch beschränken wir es meist aufs „Bitten“
Unsere Wunschliste runter zu rattern.

Und es ist gut, Gott seine Wünsche zu sagen.
Erzähl Gott, was Du brauchst. Nicht weil Er es nicht
weiß. Gott ist allwissend. Also warum sollte ich Gott
etwas sagen, was er doch schon weiß?

Machen wir uns nichts vor. Auch der „beste Christ“
hat nicht immer Lust auf Beten.
Wieso möchte Gott, dass wir beten.
Weil er Gemeinschaft mit uns haben möchte.
Weil es das ist, wozu wir geschaffen wurden
und das uns zutiefst erfüllt und begeistert.

Okaaaay.  🙄
Aaaaaber …
… ich hab trotzdem keine Lust zu beten.

Auch in Ordnung.
Ich denke es fehlt einfach das Gänsehaut-Feeling.

Dieses fehlende Bewusstsein, dass Gott mich dermaßen liebt,
dass man Gänsehaut bekommt.

Sobald Du Dich in diesem Zustand befindest,
fängst Du an und betest Gott an. Nicht weil sich das als Christ so gehört, sondern …

… Du bist überwältigt von seiner Liebe. Von seiner Gnade.

Der Allmächtige freut sich, wenn Du in seine Gegenwart kommst,
am Anfang bist Du vielleicht etwas schüchtern. Möglich, dass Du dich unwürdig fühlst. Aber wenn Du sein Geschenk angenommen hast, dann bist Du sein Kind!

Du darfst zu Ihm gehen, wie ein Kind zu seinem Vater, zu seiner Mutter kommt.
Nicht wie zu Eltern, die Fehler machen, sondern wie der perfekte Vater, die perfekte Mutter.

Dies Bild ist echt stark. Dieser Vergleich trifft es ziemlich gut. Aber es passt noch nicht so ganz.
Egal mit welchen Worten ich versuche Gottes Liebe zu beschreiben, es wird mir nicht richtig gelingen. Gott ist die Liebe selbst. Nicht irgendwelche schönen Gefühle. Die sind oft schneller weg, als sie gekommen sind. Gott liebt Dich bedingungslos. Deswegen die Gemeinschaft. Deswegen darfst Du mit Gott sprechen.

In erster Linie ist Gebet dafür da. Um in Gottes Nähe zu verweilen.
Allein die Nähe transformiert uns. Sie verändert uns zu dem Menschen, als den Gott Dich erschaffen hat.

Sicherlich gibt es auch noch andere Gründe zu beten, eine zweiteilige Vortragsreihe über
„Die verborgene Dimension des Gebets“ findest Du hier…

Was kann ich schon machen?

„Was kann ich schon machen.
Ich bin doch nur klein und unbedeutend.“

Dass wir als Christen auf diese Weise denken, zeugt davon wie wir uns selber betrügen. Und wie sehr wir die immer wieder erzählten Lügen uns zu eigen machen und leben als ob es die Wahrheit wär.

Auf der einen Seite glauben wir, dass wir Kinder Gottes sind, aber andererseits, dass wir unbedeutend sind und nichts bewirken können.

Das passt vorn und hinten nicht. Wir haben verlernt einen Stand einzunehmen. Wir unterschätzen unsere Macht als Kinder des Allerhöchsten.
Ich glaube, Gott ist sehr traurig darüber, dass wir kollektiv unsere Pfunde vergraben.

Was können wir denn tun?
BETEN, BETEN,  BETEN …

Was genau soll das bringen?
Der Arm des Allmächtigen wird bewegt.
Ich glaube, wir verstehen die Dimension nicht, von der gewaltigen Power, die in unseren Händen liegt. Gott, der sprach und es wurde, macht uns zu seinen Kindern. Und er bindet sich an uns. Er gibt uns das Vorrecht um alles zu bitten, und er wird es uns schenken.

Wer glaubt diesen Versen noch aus Johannes 14, 13-14:

„Worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird. Was ihr also in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun.“

Wir sind Gläubige, durch den Tod von Jesus Christus zum ewigen Leben durchgedrungen. Aber doch Ungläubige, wenn wir uns anschauen, welche Gebete wir sprechen.

Ein Gebetsvorschlag für die Wahrheit:
„Vater im Himmel, danke für deine wunderbare Erlösung. Ich bitte dich, vernichte das System der Ungerechtigkeit. Offenbare du dich mit großer Kraft und zerstöre die dunklen Pläne der selbsternannten Elite, die die Menschheit versklavt und in Kriege treibt, nur um ihre Profitgier zu befriedigen. Gib allen Menschen zu verstehen, dass du da bist. Lass allen die ganze Wahrheit verkünden. Wir leben in einem Konstrukt, das einem die Haare zu Berge stehen. Lass die Menschen deine Liebe erfahren, damit noch viele Dich kennenlernen und in das herrliche Leben kommen, dass du für uns vorbereitet hast.“

Beten Sie mit Ihren Worten, aber beten Sie!
Sie werden großen Segen erfahren, wenn Sie sich in die herrliche Gemeinschaft des allmächtigen Gottes begeben.

Was ist los in unserer Welt?

Irgendwie merkt doch jeder, dass etwas mit und in unserer Welt nicht stimmt.
Der eine mehr, der andere weniger und vielleicht nur unbewusst, aber insgeheim
spürst auch Du, dass etwas im Argen liegt. (und das ist noch sehr nett formuliert)

Viele Menschen kommen sich immer mehr vor, wie in einem Endzeit-Thriller. Wo alles dafür unternommen wird, um Unterdrückung und Versklavung herbeizuführen und zu erhalten.
Denken wir doch nur an den Montag. „Wie sehr lieben wir diesen Tag?“ Oder an die immer größer werdende Masse, die einen Zweitjob annehmen müssen, um über die Runden zu kommen. Ein anderes konkretes Beispiel: Die Schulmedizin benutzt die Chemotherapie, bei Menschen mit Krebserkrankungen. Statt sich der vielfältigen Möglichkeiten der Natur zu bedienen, werden Medikamente entwickelt, die eine Heilungsrate von 2 % (um bei dem Beispiel Krebs zu bleiben) haben.

Wir leben in einer Welt, wo Lüge, Täuschungsmanöver und Korruption auf der Tagesordnung stehen. Das reicht erstmal für den Einstieg. Ich möchte keinen Artikel über die ach so bösen
Politiker oder anderer Marionetten schreiben. Ich möchte gerne den Blick schärfen für das Wesentliche. Für das große Bild. Einen Überblick geben, was in der Welt vor sich geht.

Dazu müssen wir nur die richtigen Fragen stellen?

  1. Wer regiert? Wer hat wirklich das Sagen auf dieser Welt?
  2. Wie kann es sein, dass einige wenige Menschen die Masse der Menschen unterdrückt und versklavt?

Das sind doch ganz offensichtlich die beiden Punkte, die wichtig sind für eine Versklavung der Menschheit.

Das fängt schon ganz früh an:

Warum es so viele dumme Kinder gibt…

Zusammenfassung:

Die „Elite“ kontrolliert und bestimmt, wie die Regierung zu handeln hat. Und um keinen Aufstand zu bekommen, haben sie dafür gesorgt, dass auch die Medien und die Berichterstattung genau das sagen, was sie ihnen vorschreiben. Die Menschen dürfen nicht dagegen angehen. Also muss das Denken unterbunden und gelenkt werden.

Das geht natürlich noch in die Tiefe und ragt in viel mehr Lebensbereiche hinein,
als wir uns das vorstellen können. Hier einige Beispiele, anhand derer Sie überprüfen können, inwiefern Sie selbst davon betroffen sind.

Was ist denn der Plan, der hinter diesen ganzen Lügen steckt:

Vielleicht sieht er so aus?

FAZIT: Sie kennen das System. Es geht um Macht. Nur was bringt Ihnen diese Erkenntnis für Ihr Leben? Macht es da noch Sinn gegen etwas zu kämpfen, das durch und durch böse ist? Wenn die „Wahrheit“, die uns aufgetischt wird, voll mit Lügen getränkt ist. Die Frage sollte besser lauten: Für was lohnt es sich zu kämpfen?

Hier kommen wir weiter, wenn wir wieder die richtige Frage stellen:

Was ist der Grund hinter dem Grund für diese ganze SCH****E?

Es sind nicht die Rockefeller oder Rothschilds! Auch wenn diese Ihre Seele vielleicht dem Teufel verkauft haben haben. Warum sage ich das. Weil es schon schwierig wird zu erklären, warum diese sich auf schrecklich unbarmherzige Weise dem Kampf gegen die Menschheit verschrieben haben. Nein, der Grund sind nicht die Bilderberger, Illuminaten, NWOler, und wie sie alle heißen.

Dieser Kampf ist ein Kampf, der weit vor unserer Zeit begann…

 

Wer bin ich?

Das ist eine Frage, die wir nicht oft aussprechen. Aber unterbewusst suchen wir ständig nach der Antwort. Diese eine Frage ist von zentraler Bedeutung, möchte man seinen Platz im Leben finden. Sie werden nicht drum herum kommen, diese Frage richtig zu beantworten. Es sei denn, Ihnen ist egal, dass Sie unglücklich und unerfüllt in den Tag hineinleben und irgendwann nur noch antriebslos dahinvegetieren.

Wir kennen diese ganzen Sprüche. Von wegen „Folgen Sie Ihrem Herzen“ und „Tun Sie das, worauf Sie wirklich Lust haben“. Der eine hat einen Hang zur Kriminalität, der andere lässt seine Familie im Stich und brennt durch. Darum geht es mir nicht. Es geht um mehr, als nur vor seinen Problemen wegzulaufen. Sicherlich spielt Ihr Herz dabei eine große Rolle. Aber es ist nicht Ihr einziger Ratgeber.

Wer bin ich? Wo finden Sie sich wieder?

Opa, Oma, Vater, Mutter, Sohn, Tochter, … oder
Schüler, Student, Angestellter, Selbstständiger, Unternehmer, …

Das sind alles Dinge, über die wir uns identifizieren.
Was ist das Erste, das Ihnen einfällt? Welche Identität kommt in Ihrem Leben
am stärksten zum Ausdruck? Und inwieweit fühlen Sie sich wohl damit?

Ihre Antworten auf diese Fragen geben für den Start einen guten Überblick
über Ihre aktuelle Situation.

Was denken Sie über sich selber? Nicht, was denken andere Menschen über Sie,
sondern was denken Sie über sich? Wer sind Sie?

Es ist Millionen mal wichtiger, was Sie von sich halten, als was andere Menschen meinen.
Ihr Leben verändert sich, wenn Sie plötzlich etwas anderes von sich glauben, als Sie es
bisher taten.

Sie haben ein bestimmtes Bild von sich:

„Intelligent oder dumm“, „dick oder schlank“, „arm oder reich“, „attraktiv oder naja ein Gesicht fürs Radio“, „faul oder fleissig“, …

… so gibt es noch viele weitere Eigenschaften, wie wir sind oder auch nicht sind. Einige Attribute geben andere Menschen uns. Seien es Lehrer, Eltern, Geschwister, … und andere geben wir uns auch selber. Aber nicht alle diese Eigenschaften sind auch wirklich wahr. Nicht alle entsprechen der Realität. Wenn die Dinge, die wir über uns zu wissen meinen, so unglaublich wichtig sind, dann versteht es sich von selbst, dass die Dinge wahr sein sollten.

Hier einmal aufgezählt, was Gott über Sie denkt.
Stellen Sie sich vor, Gott sitzt mit Ihnen am Tisch und spricht mit Ihnen:

01. Vielleicht kennst Du mich nicht, aber ich weiss alles über Dich. (Psalm 139,1)
02. Ich weiss, wann Du Dich setzt und wann Du aufstehst. (Psalm 139,2)
03. Alle Deine Wege sind mir bekannt. (Psalm 139,3)
04. Sogar die Haare auf Deinem Kopf sind gezählt. (Matthäus 10,29-31)
05. Denn ich habe Dich nach meinem Bild geschaffen. (1. Mose 1,27)
06. Ich kannte Dich, noch bevor Du empfangen wurdest. (Jeremia 1,4-5)
07. Ich habe Dich erwählt, als ich die Schöpfung plante. (Epheser 1,4.11)
08. Du warst kein Fehler. (Psalm 139,15)
09. Ich habe festgelegt, wann Du geboren werden solltest und wo Du leben würdest. (Apostelgeschichte 17,26)
10. Du bist wunderbar gemacht. (Psalm 139,14)
11. Ich habe Dich im Leib Deiner Mutter geformt. (Psalm 139,13)
12. Ich bin Dir falsch dargestellt worden von denen, die mich nicht kennen. (Johannes 8,41)
13. Ich bin nicht weit weg und zornig, sondern der vollkommene Ausdruck der Liebe. (1. Johannes 4,16)
14. Es ist mein Verlangen, Dich mit Liebe zu überschütten. (1. Johannes 3,1)
15. Einfach, weil Du mein Kind bist und ich Dein Vater bin. (1. Johannes 3,1)
16. Ich biete Dir mehr, als Dein irdischer Vater es je tun könnte. (Matthäus 7,11)
17. Denn ich bin der vollkommene Vater. (Matthäus 5,48)
18. Jede gute Gabe, die Du empfängst, kommt aus meiner Hand. (Johannes 1,16)
19. Denn ich sorge für Dich und begegne Dir in allen Nöten. (Matthäus 6,31-32)
20. Mein Plan für Deine Zukunft ist immer Hoffnung. (Jeremia 31,3)
21. Weil ich Dich mit ewiger Liebe liebe. (Jeremia 31,3)
22. Meine Gedanken über Dich sind unzählbar, wie der Sand am Meeresufer. (Psalm 139,17-18)
23. Ich singe vor Freude über Dich. (Zefania 3,17)
24. Ich werde nicht aufhören, Dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
25. Denn Du bist mein wertvollster Besitz. (2. Mose 19,5)
26. Erfreue Dich an mir, und ich werde Dir die Wünsche Deines Herzens erfüllen. (Psalm 37,4)
27. Denn ich bin es, der diese Wünsche in Dich hineingelegt hat. (Philipper 2,13)
28. Ich kann mehr für Dich tun, als Du Dir vorstellen kannst. (Epheser 3,20)
29. Du vermagst alles durch mich, der Dich stark macht. (Philipper 4,13)
30. Denn ich bin Dein grösster Ermutiger. (2. Thessalonicher 2,16-17)
31. Ich schenke Dir Fähigkeit. (2. Korinther 3,5)
32. Ich gebe Dir Kraft und Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7)
33. Ich bin auch der Vater, der Dich in allen Nöten tröstet. (2. Korinther 1,3)
34. Du kannst Dich in aller Not auf mich verlassen.
35. Wenn Du ein gebrochenes Herz hast, bin ich nah bei Dir. (Psalm 34,19)
36. Wie ein Hirte sein Schaf trägt, habe ich Dich an meinem Herzen getragen. (Jesaja 40,11)
37. Eines Tages werde ich jede Träne von Deinen Augen abwischen. (Offenbarung 21,4)
38. Ich stehe zu Dir.
39. Meine Fülle ist unermesslich. (139,17)
40. Ich stille Deine tiefste Sehnsucht.
41. Ich gebe Dir Liebe, welche die Furcht vertreibt. (1. Johannes 4,18)
42. Ich antworte Dir und befreie Dich aus all Deiner Not. (Psalm 34,5)
43. Ich bin Dein Vater und ich liebe Dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe. (Johannes 17,23)
44. Denn in Jesus ist meine Liebe zu Dir offenbart. (Johannes 17,26)
45. Er ist das vollkommene Abbild meines Wesens. (Hebräer 1,3)
46. Und er kam, um Dir zu beweisen, dass ich für Dich und nicht gegen Dich bin. (Römer 8,31)
47. Ich bin das Wasser für den Durstigen.
48. Und um Dir zu sagen, dass ich Dir Deine Sünden nicht anrechne. (2. Korinther 5,19)
49. Jesus starb, damit Du und ich miteinander versöhnt werden können. (2. Korinther 5,18)
50. Durch Jesus ist Deine Schuld vergeben. (Epheser 1,7)
51. Durch Jesus bist Du gut genug. (2. Korinther 5,21)
52. Jesu Tod war der tiefste Ausdruck meiner Liebe zu Dir. (1. Johannes 4,9-10)
53. Ich gab alles hin, was ich liebe, um Deine Liebe zu gewinnen. (Römer 8,32)
54. Ich will nie mehr an Deine Sünden und bösen Taten denken. (Hebräer 10,17)
55. Wenn Du das Geschenk meines Sohnes annimmst, dann nimmst Du mich an. (1. Johannes 2,23)
56. Ich bin Dein Tröster.
57. Ich warte auf Dich.
58. Wer sich an meinen Sohn hält, wird nicht verurteilt. (Johannes 3,18)
59. Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen.
60. Und nichts kann Dich jemals wieder von meiner Liebe trennen. (Römer 8,38-39)
61. Bei mir findest Du Schutz. (Psalm 32)
62. Ich bin das Licht in der Finsternis.
63. Deine Gebete sind in meinem Gedächtnis. (Apostelgeschichte 10,5)
64. Aus Liebe habe ich Dich dazu bestimmt, dass Du mein Kind bist. (Epheser 1,5-6)
65. Nimm mich an und ich werde das grösste Freudenfest veranstalten. (Lukas 15,4-7)
66. Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein. (Epheser 3,14-15)
67. Ich schenke Dir lebendige Hoffnung.
68. Ich frage Dich: Willst Du mein Kind sein? (Johannes 1,12)
69. Folge mir nach, ich rette Dich.
70. Ich warte auf Dich! (Lukas 15,11-32)

Quelle: Jesus.ch

Wirtschaft und Wahrheit

Sie kennen den Kommunismus und auch den Kapitalismus, der auch gerne freie Marktwirtschaft genannt wird. Kommunismus verbinden die Meisten mit Russland, Lenin und Stalin. Keine schöne Zeit für die Menschen, die zwangsenteignet wurden und sogar in Gefängnisse gesteckt. Man wollte eine herrschaftsfreie Gesellschaft und schuf eine Diktatur.

Dann lieber doch den Kapitalismus. Hier gibt es den freien Markt und der Markt entscheidet. Aber auch hier ist nicht alles so schön, wie es in der Theorie beschrieben wird. Menschen werden immer wieder ausgebeutet, während die machtgierige Elite Vermögen aufhäuft.

Was ist das Problem? Warum funktioniert kein System auf Dauer. Die Theorie hört sich doch meist so ehrwürdig und gut an.

Die Frage ist, worauf stützt sich das System? Wenn es nicht auf Wahrheit aufgebaut ist. Dann ist nur eine Frage der Zeit, bis das Konstrukt zusammenbricht.

Wir müssen anerkennen, dass wir die Krönung der Schöpfung sind. Nicht die Schöpfer, sondern Schöpfung. Unser Schöpfer steht über allem und über alles.

Das ganze Universum spielt nach seinen Regeln. Genau wie das Leben, es funktioniert auf die Art und Weise, wie Gott es geplant hat.

Und der nächste Schritt ist die Frage: „Wozu hat Gott uns geschaffen?“

Dazu hier eine schöne Vortragsreihe über die Zukunft …

Wie wahrscheinlich ist es, dass die Bibel Unrecht hat?

Das Buch der Bücher besteht zu einem großen Teil aus Prophetien. Das macht es sehr viel einfacher, dieses Buch zu überprüfen. Wie viel Wahrheit steckt in der Bibel? Schliesslich behauptet es von sich, dass es „die Wahrheit“ ist.

Hier ein kurzes Video, das eindrucksvoll zeigt, wie wahrscheinlich es ist, dass die Bibel (Un)Recht hat.

 

Ich finde es so wunderbar, dass Gott die Bibel nachvollziehbar geschrieben hat. Dass man sie überprüfen kann. Dass wir so viele gute Gründe haben, um zu Glauben. Auch die intelligenten Menschen, die alles auf Richtigkeit überprüfen, haben es schwarz auf weiß und dürfen diesem einmal nachgehen.

Gedanken zu Weihnachten

Was bedeutet Weihnachten für uns?
Schnell denken wir an freie Tage, leckeres Essen und gemütliches Beisammensein. Aber was hat sich seit Weihnachten für uns geändert?

Gott kam als kleines Kind auf diese Welt. Jaja, das kennen wir und haben’s auch schon zig mal gehört. Jesus starb letztendlich für uns um die zerstörte Gemeinschaft mit Gott wieder in Ordnung zu bringen.

Ist ja gut, sind wir nicht langsam müde immer wieder die gleichen Formulierungen und Phrasen zu hören, die zwar wohl formuliert worden sind, aber keine Begeisterung mehr auslösen.

Worauf und worüber freuen wir uns an diesem Fest: lecker Essen, nicht arbeiten und fröhliches Beisammensein. Alles wunderbar und ich freue mich diese Dinge zu genießen.

Der wahre Grund zur wirklichen Freude ist eigentlich auch gar nicht so weit von diesem Bild entfernt. Es kommt diesem Bild sogar ziemlich nahe.

Wenige Tage nach dem Fest, sind wir wieder mitten im Alltag und die Weihnachtszeit ist schon wieder fast vergessen. Und mit jedem weiteren Weihnachtsfest wird uns deutlicher, wie kurz das Leben ist und wie schnell alles vorbei sein kann.

Weihnachten, wie wir es hier feiern, wird oft getrübt vom Zerfall und stimmt einen auch mal wehmütig, weil einfach alles so schnell vergeht.

Aber, und das ist die frohe Botschaft, die die Engel damals sangen. Die Nachricht, die das Zeug hat, unsere Herzen wirklich zu füllen. Mit Weihnachten hat Gott die Möglichkeit geschaffen, dass wir in Ewigkeit leben dürfen. (Lesen Sie hier, wie)

Die Herrlichkeit, die wir erleben werden, das ist der Grund warum Weihnachten uns fröhlich stimmt. Was für ein krasser Gegensatz zu diesem Leben hier auf der Erde. Im Himmel gibt es nichts mehr, das uns irgendwie nervt oder stört. Keine Krankheiten, keine Leiden, keinen Tod.

Was wir hier auf der Erde schön finden und uns daran erfreuen, das wird so viel besser, wenn wir in Vollkommenheit feiern werden.

Alles was den Willen Gottes auf dieser Erde von der vollständigen Entfaltung behinderte, ist für immer weg und wir werden erleben, wie sehr Gott uns tatsächlich liebt und dass sein Wille das Beste ist, was uns passieren konnte.

005: Leben als Christ

„Und das allein ist ewiges Leben: dich, den einen wahren Gott, zu erkennen, und Jesus Christus, den du gesandt hast.‭‭“ Johannes‬ ‭17:3‬

Was ist denn unser Ziel als Christen?

Immer weniger zu sündigen. Die Sünde überwinden. Alles schön und gut. Da gibt’s bloß ein paar Feinheiten, die wir uns jetzt näher anschauen. 

Konzentrieren wir uns darauf, Jesus und Gott mehr und mehr zu glauben und zu vertrauen oder versuchen wir einfach nur weniger zu sündigen?

Kommt unsere Kraft aus der Beziehung zu Gott oder aus meiner eigenen Stärke?

Wenn wir es aus eigener Kraft versuchen, werden wir früher oder später zu der Aussage kommen, wie Paulus: 

„Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien?“‭‭ Römerbrief‬ ‭7:24‬

Einige Verse weiter sehen wir dann die Realität:

„Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er macht euch vielmehr zu Gottes Kindern. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Vater, lieber Vater!« Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind. Als seine Kinder aber sind wir — gemeinsam mit Christus — auch seine Erben. Und leiden wir jetzt mit Christus, werden wir einmal auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen.“

‭‭Römerbrief‬ ‭8:15-17‬

Es geht nur um unsere Beziehung zu Gott. Wir sind seine Kinder. Er ist unser Vater. Dein Vater. Nicht wie dein irdischer Vater mit vielen Fehlern. Nein, Gott ist ein perfekter Vater. Die liebevollste Person im Universum. 

Das einzige was ich tun kann, um erfolgreich als Christ zu leben, ist Gott mehr zu vertrauen.

Das wird immer einfacher und leichter, wenn ich mir die Realität anschaue.

Ich bin ein Kind Gottes. Gott liebt mich bedingungslos und möchte dass es mir gut geht. Er kümmert sich um alle meine Probleme.

„Und doch ist es Gott allein, der beides in euch bewirkt: Er schenkt euch den Willen und die Kraft, ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt.“ ‭‭Philipperbrief‬ ‭2:13‬

Ist das jetzt nicht ein bisschen zu krass? Dann brauche ich ja gar nichts mehr machen? Stimmt, die Erlösung wird dir geschenkt. Die Folge davon ist, dass du Gottes Kind bist. Und als ein Kind wirst du erzogen. Davor müssen wir keine Angst haben, auch wenn es nicht immer angenehm ist.

Gott liebt dich und möchte dich auf die wunderbare Ewigkeit vorbereiten, wo du mit ihm regieren wirst.

Wir sind gerettet durch Jesu Blut. Als Gottes Kinder gehört uns der Himmel. Und das Wollen und das Vollbringen bekommen wir auch noch von Gott.
Alles wunderbare Wahrheiten. Das einzige was zu tun ist, diese Wahrheiten annehmen und zu glauben. Immer mehr in der Identität eines Kindes von Gott zu leben.

Gott hat alles getan um mit dir leben zu können. Dass zu glauben aus tiefstem Herzen und danach zu leben, heißt ein Christ zu sein.

004: Wie kann ich das Geschenk annehmen

Du glaubst der Bibel und erkennst das es Gottes Wort ist. Du verstehst, dass du Gottes Ansprüchen nicht genügst. Dir tun deine Sünden leid und du merkst, dass du es aus eigener Kraft nicht schaffen kannst, so zu leben, wie Gott es in seinen Geboten beschreibt.

Du glaubst ebenfalls, dass Jesus stellvertretend für dich gestorben ist, damit du leben darfst.

Dann bete zu Gott und bekenne ihm deine Sünden. Und dann danke ihm dafür, dass er ALLES für dich vollbracht hat, damit du das ewige Leben hast.

Freu dich, denn du wirst für immer leben. In ewiger Herrlichkeit unter paradiesischen Umständen. Ja, und es wird sogar noch besser, als du es dir vorstellen kannst.

Nun darfst dich auf die Reise begeben. Auf die Reise zu Gott. Auf die Reise in eine immer größer werdende Verbundenheit mit Gott. Ganz ohne Fehler?
Quatsch. Du bist jetzt ein Kind Gottes, aber du wirst immer wieder noch Fehler machen.

Wilhelm Busch (ich glaube, das Zitat ist von ihm) drückt dies sehr treffend aus:
„Früher habe ich fahrplanmäßig gesündigt, heute ist jede Sünde ein Zugunglück“

Nun, die Frage die aufkommt, wie sieht der Plan aus, die Sünde immer mehr zu überwinden. In der Bibel ist auch die Rede von der Heiligung, nach der wir streben sollen.

Wie für alles wichtige finden wir auch hier die Antwort in der Bibel…

003: Jesus stirbt am Kreuz

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“‭‭ Johannes‬ ‭3:16‬

Kein Vers wird wohl so oft gebraucht wie dieser. Und auch kein Vers zeigt uns die Hauptbotschaft der Bibel so eindrücklich wie dieser eine Vers.

Warum tut man sich das an, wenn man doch Gott ist?
Gott liebt uns. Jeden einzelnen persönlich. Dich ganz persönlich liebt Gott.
Ganz ehrlich, ich verstehe diese Liebe nicht, aber ich glaube daran. Ich spüre sie und bemerke immer wieder die Auswirkungen dieser Liebe. Von Anfang an wusste Gott was der Mensch machen würde. Und von Anfang an hatte er auch die Lösung.

Er selbst kam herunter, legte seine Gottheit ab um bei uns Menschen zu wohnen und dann zu sterben.

Um zu sterben, damit wir nicht sterben müssen.

„Dann schärfte er ihm ein: »Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben!«“

‭‭1. Mose‬ ‭2:16-17‬‬

Dieses Verbot musste ausgesprochen werden. Siehe Warum aß Eva den Apfel

Diese angekündigte Strafe musste gebüsst werden. Macht Sinn. Wer würde Gott noch glauben, wenn er sein Wort selber gebrochen hätte.

Weil Gott uns aber dermaßen krass liebt,
kam er selber um für unsere Sünde zu sterben.

Eine kleine Geschichte, damit wir zumindest im Ansatz verstehen, was Gott sich deine Gemeinschaft mit ihm kosten lässt

Das Blut

Du hast Feierabend. Auf dem Heimweg schaltest du dein Radio ein. Unter den Meldungen ist eine über ein kleines Dorf in Indien. Einige Dorfbewohner sind plötzlich an einer merkwürdigen Krankheit gestorben, die zuvor gänzlich unbekannt war. Es ist nicht die Influenza, aber drei oder vier Leute sind gestorben. Die Wissenschaftler reagieren interessiert, und die Weltgesundheitsorganisation hat ein paar Ärzte entsandt, um die Angelegenheit zu untersuchen.

Du denkst nicht lange darüber nach, aber am Sonntag, als du vom Gottesdienst nach Hause fährst, hörst du wieder eine Meldung zum Thema. Diesmal sind es nicht drei, sondern 30.000 tote Dorfbewohner aus einem abgelegenen Tal in Indien. Am Abend berichtet das Fernsehen darüber. N-TV bringt einen Kurzbericht; Mitarbeiter des Tropeninstituts in Hamburg reisen in das Gebiet, um diese bisher unbekannte Krankheit zu untersuchen.
Am Montagmorgen, als du aufstehst, ist es die Topstory aller Nachrichtensendungen und beherrscht die Titelseiten der Zeitungen. Es geht nicht mehr nur um Indien – auch Pakistan, Afghanistan und der Iran sind betroffen.

Überall ist „der mysteriöse Infekt“ das Gesprächs- und Nachrichtenthema. Der Bundespräsident hat eine Presseerklärung herausgegeben, dass alle beten und hoffen, dass es gut ausgehen wird. Aber jeder fragt sich: „Wie wollen wir diese Krankheit in den Griff kriegen?“
Zu diesem Zeitpunkt macht der Präsident von Frankreich eine Ankündigung, die Europa schockiert: Frankreich schließt seine Grenzen. Flüge aus Indien, Pakistan oder einem anderen Land, in dem diese Krankheit aufgetaucht ist, erhalten keine Landeerlaubnis.

Du willst wissen, wie die Sache weitergeht, und siehst am Abend ein bißchen N-TV, bevor du zu Bett gehst. Dein Kinn sinkt gerade auf deine Brust, als eine französische Sondermeldung gebracht wird: Eine weinende Frau erklärt, dass in einem Pariser Krankenhaus ein Mann am „mysteriösen Infekt“ stirbt. Die Krankheit hat Europa erreicht. Das Einzige, was die Fachleute sagen können, ist: „Wenn du dich angesteckt hast, hast du die Krankheit für eine Woche in deinem Körper ohne es zu merken. Dann folgen vier Tage schrecklichster Symptome. Und dann stirbst du.“

Dienstagmorgen: Auch die anderen europäischen Länder und die USA schließen ihre Grenzen. Der Bundeskanzler hält eine Fernsehansprache: „Aus Gründen der nationalen Sicherheit und aus Sorge um die Gesundheit unserer Bürger können wir niemanden, der aus einem anderen Land kommt, in die Bundesrepublik einreisen lassen. Sollten sich Ihre Familienmitglieder oder Freunde im Ausland aufhalten, bedauern wir das sehr. Sobald die Krise bewältigt ist, können sie zurückkommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Panik erfaßt das ganze Land. Die Leute fragen sich: „Was, wenn es auch zu uns kommt?“ Stimmen werden laut: „Das ist die Geißel Gottes.“
Es ist Mittwochabend und du bist zur Gebetsstunde gegangen. Während der Veranstaltung stürmt jemand in den Raum: „Macht das Radio an, macht das Radio an.“ Und als die Gemeinde dem kleinen Transistorradio lauscht, vor dessen Lautsprecher jemand ein Mikrophon hält, kommt die Nachricht: In der Universitätsklinik in Hamburg sterben zwei Frauen am „mysteriösen Infekt“.
Es ist zu spät. – Innerhalb von Stunden, so scheint es, breitet sich die Krankheit über das ganze Land aus. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten rund um die Uhr, um ein Gegenmittel zu finden – ohne Erfolg. Von Sibirien bis Irland, von Alaska bis Feuerland – von überall her hört man Schreckensmeldungen.

Und dann, auf einmal, läuft eine Nachricht um die Welt: Der Code ist geknackt. Ein Heilmittel ist gefunden. Man kann einen Impfstoff herstellen. Man braucht dafür das Blut einer Person, die noch nicht infiziert ist. Überall, auf jedem Radio- und Fernsehkanal, hört man folgende Aufforderung: Melden Sie sich im nächsten Krankenhaus, lassen Sie Ihr Blut testen und Ihre Blutgruppe bestimmen. Wenn die Sirenen in Ihrem Stadtteil ertönen, machen Sie sich unverzüglich, aber ruhig und diszipliniert auf den Weg.

Am späten Freitagabend ist euer Bezirk dran. Als du mit deiner Familie am Krankenhaus eintriffst, müsst ihr euch in eine lange Schlange einreihen. Krankenschwestern und Ärzte kommen heraus, pieksen jeden in den Finger, nehmen ihm Blut ab und kennzeichnen es. Als eure Familie dran ist, sagt man euch: „Warten Sie bitte auf dem Parkplatz. Sobald wir Ihren Namen aufrufen, können Sie nach Hause fahren.“ Auf dem Parkplatz steht ihr zusammen mit euren Nachbarn, ängstlich, irritiert und fragt euch, was um alles in der Welt vorgeht und ob dies vielleicht das Ende der Menschheit bedeutet. Plötzlich kommt ein Mann aufgeregt aus dem Krankenhaus gerannt. Er ruft einen Namen und wedelt mit einem Clipboard herum. Man kann ihn kaum verstehen, aber er ruft immer wieder. Und dein Sohn zupft dich am Ärmel und sagt: „Papa, das bin ich.“

Bevor du reagieren kannst, haben sie deinen Jungen geschnappt. „Moment mal!“ Doch sie sagen: „Ist schon gut. Sein Blut ist in Ordnung. Er ist noch nicht infiziert. Wir wollen ihn noch einmal untersuchen um sicherzustellen, dass er sich noch nicht angesteckt hat. Es sieht so aus, als hätte er das ideale Blut.“
Fünf oder zehn Minuten später kommen die Ärzte und Krankenschwestern durch die Tür. Die Anspannung ist verschwunden. Sie jubeln und umarmen einander – einige lachen sogar. Es ist das erste Mal, dass du jemanden lachen siehst, in dieser Woche. Ein älterer Arzt kommt auf dich zu und sagt: „Vielen Dank. Ihr Sohn hat das ideale Blut. Es ist rein, nicht infiziert und somit können wir anfangen, den Impfstoff herzustellen.“

Als sich die Worte auf dem Parkplatz ausbreiten, hört man Seufzer der Erleichterung. Einige beten, andere lachen, wieder andere weinen. Aber dann nimmt der grauhaarige Arzt dich und deine Frau zur Seite und sagt: „Können wir Sie einen Moment sprechen? Wir wußten nicht, dass der Spender ein Kind sein würde, und wir brauchen … wir brauchen Ihre Einverständniserklärung.“ Du beginnst, deine Unterschrift unter das Dokument zu setzen und überfliegst es dabei. Dir fällt auf, dass das Feld mit der Anzahl der Blutröhrchen, die abgenommen werden sollen, nicht ausgefüllt ist. „Wie-wie-wieviele Röhrchen werden Sie ihm abnehmen?“ Bei dieser Frage verschwindet das Lächeln vom Gesicht des Arztes und er antwortet: „Wir haben ja nicht geahnt, dass es ein Kind sein würde. Wir sind darauf nicht vorbereitet. – Wir brauchen alles. Aber, aber… Sie verstehen das nicht. Wir reden hier davon, dass die Menschheit gerettet werden kann. Bitte unterschreiben Sie. Wir, wir brauchen alles – wir brauchen alles!“ „Aber können Sie ihm keine Transfusion geben?“ „Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir das tun. Können Sie bitte unterschreiben? Würden Sie bitte unterschreiben?“ Du stehst da wie betäubt – und unterschreibst.

„Möchten Sie noch einen Moment mit ihm, bevor wir anfangen?“ Aber kannst du dorthin gehen? Schaffst du es, hinüber zu gehen, zu diesem Raum, in dem dein Junge an einem Tisch sitzt: „Mama, Papa, was ist los? Was wollen die?“ Kannst du seine Hand nehmen und ihm erklären: „Sohn, deine Mama und dein Papa lieben dich, und wir würden nie zulassen, dass mit dir etwas geschieht, was nicht sein müsste. Verstehst du das?“ Und dann kommt der Arzt zurück und sagt: „Es tut mir Leid, wir müssen anfangen. Überall auf der Welt sterben Menschen.“ Kannst du dann weggehen? Kannst du hinausgehen, während er euch hinterher ruft: „Papa, Mama – warum habt ihr mich verlassen?“

Und in der nächsten Woche, als die Beerdigung ist und euer Sohn geehrt werden soll, wollen einige Leute lieber ausschlafen. Einige Freunde kommen nicht, weil sie lieber an den See wollen, zum Schwimmen. Ein paar Leute erscheinen mit einem Lächeln auf den Lippen und tun so, als würden sie mit euch fühlen. Würdest du nicht am liebsten aufspringen und herausschreien: „Mein Sohn ist gestorben! Berührt euch das überhaupt nicht?“
Und das sind genau die Worte, die Gott in diese Welt hineinruft: „Mein Sohn ist gestorben. Merkt ihr nicht, wie sehr mich euer Elend anrührt?“

„Vater, wenn wir es mit deinen Augen betrachten, bricht es uns das Herz. Vielleicht beginnen wir jetzt, zu verstehen, wie sehr du uns liebst.“

Ich denke eines der Hauptprobleme, warum Menschen nichts mit Gott zu tun haben wollen, ist weil sie ein Bild von Ihm haben, das aber so gar nichts mit Gott zu tun hat.
Wenn sie Gott beschreiben sollen, beschreiben sie einen alten Mann, der nur darauf wartet, dass jemand ein Fehler macht, um ihn zu bestrafen.

Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt.

Jesus stirbt am Kreuz.

Weil er dich liebt.

Weißt du, wie schmerzhaft dieser Tod war. Wie krass Jesu Leiden waren. Das fing noch viel früher an, als der erste Nagel sich durch seine Hand bohrte. Die Nacht davor war so anstrengend und kraftraubend. Sein Schweiss war wie Blutstropfen.

Jesus rang mit dem Tod. Er würde gerne diesem Tod aus dem Weg gehen, wenn es irgendwie möglich wäre uns auch anders zu retten. Ich denke, dass das wovor ihn am Meisten graute, die riesengroße erdrückende Schuld aller Menschen war. Dieses Gefühl vom Vater verlassen zu sein. Von seinem Vater, mit dem er seit Ewigkeiten verbunden war. Es muss die Hölle für ihn gewesen sein.

Aber trotzdem geht er diesen Weg. Jesus stirbt am Kreuz. Weil er dich liebt.

Wie kann ich das Geschenk annehmen…